🌙Gutenachtwelt

Mila und das Traumschloss in den Wolken

Gutenachtgeschichte5-7 JahreEin magisches Abenteuer21. März 2026

Eines Abends, als kleine Mila gerade ins Bett gehen sollte, leuchtete etwas Wunderschönes vor ihrem Fenster. Es war ein silbernes Licht, sanft und warm wie ein Kerzenschein. Sie sprang neugierig aus dem Bett und schaute hinaus.

Da sah sie es: Ein riesiges, glitzerndes Schloss schwebte in den Wolken! Es hatte türkisfarbene Türme mit Spitzen, die wie Zuckerstangen aussahen. Überall blinkten kleine bunte Lichter – rot, blau, gelb und grün.

„Wie wunderbar!", flüsterte Mila.

Plötzlich öffnete sich ein großes goldenes Tor am Schloss. Heraus schwebte ein winziger, süßer Drache mit lila Flügeln. Er war nicht größer als Milas Hand und hatte ein freundliches Lächeln.

„Hallo! Ich bin Flammo", sagte der kleine Drache mit piepsiger Stimme. „Möchtest du unser Schloss besuchen? Heute ist das große Traum-Fest!"

Mila lächelte. In ihrem Herzen wusste sie, dass dies etwas ganz Magisches war. Sie schlüpfte in ihre Hausschuhe und Flammo nahm ihre Hand mit seiner winzigen Kralle. Zusammen schwebten sie hinauf in die Wolken.

Das Schloss war noch schöner von innen! Überall waren bunte Kristalle aufgehängt, die sanft leuchteten. Im großen Saal saßen viele freundliche Wesen: singende Sternenfeen mit glitzernden Flügeln, flauschige Wolkenkätzchen, die schnurrten wie Motoren, und eine weise alte Mondeule.

„Willkommen, willkommen!", riefen alle fröhlich.

Die Mondeule bot Mila ein Glas mit warmem Sternensaft an. Es schmeckte wie Vanille und Honig und ließ sie ganz entspannt werden. Dann tanzte sie mit den Feen zu leiser, sanfter Musik. Die Musik war so schön, dass Mila ihre Augen nur schwer offen halten konnte.

Danach führte Flammo sie in den Ruheraum. Dort gab es die flauschigsten, weichsten Kissen und Decken aus Wolkenstoff.

„Das ist das Bettchen der Träume", erklärte Flammo leise. „Jedes Kind, das hier schläft, hat die schönsten Träume der ganzen Welt."

Mila setzte sich hin und sank sofort in die Wolken ein. Es war, als würde sie auf einer Wolke aus Federn schlafen – unendlich weich und gemütlich.

Während Mila die Augen schloss, erzählte die weise Mondeule ihr eine Geschichte von einem magischen Garten im Mondschein, wo bunte Blumen lachten und tanzte. Die Geschichte war so schön und beruhigend, dass Mila immer tiefer einschlief.

„Schlaf jetzt, kleine Mila", flüsterte Flammo. „Wir passen auf dich auf."

Alle Wesen im Schloss summten zusammen ein sanftes Schlaflied. Die Lichter wurden gedimmt, und das ganze Schloss schimmerte friedlich im silbernen Mondschein.

Mila träumte von Wolken, die wie Zuckerwatte schmeckten, von Drachen, die sie auf ihren Rücken nahmen, und von einem unendlich großen Regenbogen, den sie hinunterrutschen konnte.

Und als die erste Sonne aufging, öffnete Mila langsam ihre Augen. Sie lag in ihrem eigenen Bett, unter ihrer warmen Decke. War es ein Traum gewesen?

Auf ihrem Kopfkissen lag ein winziges, silbernes Glitzersteinchen – genau wie eins aus dem Traumschloss. Mila lächelte. Sie wusste: Das Abenteuer war echt gewesen, und sie konnte jede Nacht dorthin zurückkehren, wenn sie nur an Flammo dachte.

Sie kuschelte sich tief unter ihre Decke, dachte an das wunderbare Schloss in den Wolken und schlief glücklich und zufrieden wieder ein.

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